Tagebuch Team-Reise 2019

An dieser Stelle werden wir wieder berichten, was unser Team auf unserer Reise vom 18. Oktober 2019 bis 30. November 2019 so alles erlebt hat, welche Aufgaben wir vor Ort hatten und wie Eure Spenden eingesetzt wurden. Neu ist in diesem Jahr, dass das Tagebuch diesmal nicht nur von einer Person geschrieben wird, sondern dass jeder Mitreisende einmal aus seiner Perspektive berichten wird. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen.

 

30. November 2019 (Gabi):

Ich überrasche das Team damit, dass ich es am Flughafen in Empfang nehme. Es freut mich sehr, die drei mit so viel Freude über die vergangenen Erlebnisse zu sehen. Müde, aber mit schönen Erinnerungen machen sich nun alle auf den Weg nach Hause.

 

29. November 2019 (Giulia):

Für unseren letzten Tag in Uganda haben wir uns etwas ganz besonderes aufgehoben. Nachdem wir uns vom Baby Home verabschiedet haben, fuhren wir nach Wakikoola. Die Schüler der Mirembe Schule erhielten heute ihre Zeugnisse. Zur Feier des Tages haben alle Klassen einen kleinen Auftritt vorbereitet und diesen ihren Eltern sowie weiteren Gästen präsentiert. Mal wurde gesungen, mal getanzt. Auch unterschiedlichste Reden unterhielten die Besucher. Das Highlight des Tages war ein gemeinsamer Tanz, den uns die Schüler vor versammelten Publikum spontan beibrachten. Wir versuchten, die rhythmischen Bewegungen der Schüler nachzuahmen, sehr zur Belustigung der Gäste.

Wir blicken auf wunderschöne Wochen zurück, die uns neue Freunde und Erfahrungen beschwert haben. Tu kwagala Uganda!

 

28. November 2019 (Giulia):

Jinja: 8:00 Uhr und der Frühstückstisch war gedeckt. Pfannekuchen, Obst, Kaffee und Tee standen für uns bereit. Gemeinsam haben wir am großen Esstisch nochmal den gestrigen Weihnachtsshopping-Tag Revue passieren lassen. Kurz danach ging es auch schon in die Stadt. Vom Fahrer wurden wir an einer Apotheke rausgelassen, in welcher anhand mehrer Listen Medikamente für die Häuser eingekauft wurden. Bevor wir einen kleinen Mittagssnack zu uns nahmen, schauten wir in die unzähligen Souvenirshops rein. Schmuck, Kaffee und Honig konnten wir hinterher in unseren Einkaufstüten wiederfinden. Am Nachmittag sind wir dann nochmal zu den Mirembe Girls gefahren. Weihnachtskarten wurden auf dem großen Tisch ausgebreitet, welche die Mädchen fleißig beschrifteten. Den Abend verbrachten wir im „Jinja Sailing Club“.

 

27. November 2019 (Judith):

Früh morgens um 4:00 Uhr hat uns der Wecker aus dem Schlaf gerissen. Zusammen mit einigen Mitarbeitern des Baby Home, des Children’s Home und des Mirembe Cottage ging es nach Kampala in die Hauptstadt Uganda’s. Hier stand heute der große Weihnachtseinkauf an. Als wir nach zweistündiger Fahrt in Kampala ankamen, stärkten wir uns erstmal für den anstehenden Tag mit einem ausgiebigen Frühstück im Java’s Café. Voller Energie ging es zum Einkaufsladen, in welchem wir uns in Gruppen um die jeweiligen Geschenke für die Häuser kümmerten. Außerdem konnte auch der sonstige dringende Bedarf der Einrichtungen durch Spendengelder eingekauft werden. Nach ca. sechs Stunden im Einkaufsladen, hatten wir alles zusammen und traten erschöpft den Heimweg an. Aufgrund des enormen Verkehrs in Kampala, dauerte es fünf Stunden, bis wir endlich das Gästehaus in Jinja erreichten. Unterwegs stärkten wir uns mit „Chicken on a stick“.

 

26. November 2019 (Giulia):

Der letzte Tag im Children’s Home brach an. Auch heute haben wir die Mitarbeiter der Küche fleißig unterstützt. Wir durften Bohnen sortieren und Geschirr abwaschen. Das ein oder andere Kind war neugierig, hat uns bei der Arbeit beobachtet und letztendlich sogar mitgeholfen. Anschließend haben wir unsere kleine Pause mit Tee und Mandase im Schatten eines Mangobaumes genossen. Am Nachmittag wurde der Unterricht in den verschiedenen Klassen fortgesetzt. Hauptsächlich bereiten sich die Kinder weiterhin für den 04.12.2019 vor. Es wurde viel getanzt und getrommelt. Auch unterschiedlichste Akrobatikkunststücke haben einige Jungs mit ihrem Lehrer draußen motiviert geübt. Ein deutsches Lied, welches wir bereits am vergangenen Sonntag angestimmt haben, ließ die Kinder nicht los. Deswegen haben wir auch heute mehrfach mit den Kindern das Lied „An guten Tagen“ gesungen und dazu getanzt. Wir behalten die Kinder des Children’s Home in guter Erinnerung und freuen uns auf ein Wiedersehen!

 

 

25. November 2019 (Judith):

Nach einem leckeren Pancake-Frühstück ging es für uns heute wieder zur Schule am Children’s Home. Dort angekommen, durften wir den Farmmanager Tom bei seiner täglichen Arbeit unterstützen und den Boden umpflügen. Nach einer kurzen Stärkung machten wir dann den Abwasch des Geschirrs vom Frühstück. Nach dem Mittagessen begannen wir, die letzten Dinge für die Tagesaktion vorzubereiten. Ein Teil der Gruppe verteilte dafür 60 Zettel mit jeweils einer Zahl und einem dazugehörigen Begriff auf dem Gelände des Children’s Home. Der andere Teil der Gruppe zeichnete den Spielplan an die Wand. Nach Schulschluss versammelten sich die Kinder auf dem Gelände und wurden in sechs Gruppen eingeteilt. Nachdem Paul die Spielregeln erklärt hatte, ging es los: Auf einem Spielbrett waren die Zahlen von 1 bis 60 aufgeschrieben. Jede Gruppe würfelte und ging dann die jeweils gewürfelte Zahl auf dem Spielbrett vorwärts. Die Zahl, auf welcher die Gruppe dann auf dem Spielbrett stand, musste auf dem Gelände gesucht werden und der jweilige zugehörige Begriff musste sich eingeprägt werden. Zu jeder Zahl bzw. zu jedem Begriff gab es zusätzlich eine kleine Aufgabe, welche die Gruppe zu erfüllen hatte. Sobald die Aufgabe erfüllt war, würfelte die Gruppe erneut. Die Gruppe, welches zuerst das Ziel erreicht hat, gewann. Heute erreichte die Gruppe Rot zuerst das Ziel und wurde damit Tagessieger. Wir spielten, bis es dunkel war und belohnten die Kinder zum Abschluss mit Fotos und Lollies.

 

24. November 2019 (Giulia):

Heute ist Sonntag, das bedeutet: Wir begleiten unsere neu gewonnenen Freunde zur Kirche. In der Messe wurden wir herzlich willkommen geheißen. Gemeinsam haben wir getanzt, gesungen und Gebete ausgesprochen. Danach haben wir uns im Children’s Home aufgeteilt und zusammen mit den Kindern in den Häusern Mittag gegessen. Den Nachmittag verbrachten wir auf den Terrassen. Dort haben uns die Kinder gezeigt, wie man Körbe aus Stroh anfertigt. Auch wir durften Hand anlegen. Geduld und Sorgfalt spielen hier eine große Rolle. Die Kinder haben uns in Ruhe und mit viel Liebe gezeigt, wie das Stroh am besten umdreht wird. Auch erste Vorbereitungen für das Theaterstück „König der Löwen“ wurden getroffen. Paul möchte hierfür mit den Kindern bis April 2020 eine Aufführung einstudieren. Den ganzen Tag über und bis spät in den Abend begleiteten uns Disneysongs sowie spanische und deutsche Lieder. Das Abendessen verbrachten wir auch gemeinsam mit den Kindern im Children’s Home, bevor es zurück ins Gästehaus ging und wir den Abend dort haben ausklingen lassen.

 

23. November 2019 (Sarah):

Heute sind wir ins Children’s Home gefahren, um dort mit den Kindern die Dankeskarten für die Spender zu schreiben. Ein buntes Kuddelmuddel. Die wohlverdiente Mittagspause verbrachten wir gemeinsam mit den Kindern bei Reis und Bohnen. Im Anschluss haben wir die mitgebrachten Spenden verteilt. Außerdem durften sich die Kinder über Süßigkeiten freuen.

 

22. November 2019 (Giulia):

Nun sind wir bereits eine Woche in Uganda, haben uns aber noch nicht an Flora und Fauna sattgesehen. Bereits mehrmals hielten uns nachts heftige Stürme vom schlafen ab, während wir uns tagsüber vor der gleißenden Sonne schützen müssen. Den letzten Schultag dieser Woche haben wir genutzt, um einen Einblick in die zeitaufwändige Arbeit der Küchenkräfte zu gewinnen. Wir trennten Reis von Dreck und Steinchen, spülten Teller und Tassen von 300 Schülern und servierten den Kindern Reis mit Bohnen und Kartoffeln #yummy 😉

 

21. November 2019 (Judith):

Nach unserem vorerst letzten Frühstück in Jinja, machten wir uns heute noch einmal auf den Weg zum Baby Home. Nachem auch die Baby’s gefrühstückt hatten, spazierten wir gemeinsam zum Nil. Hier konnten wir mit den Kindern auf einer großen Wiese spielen und entspannen. Nach dem Mittagessen im Baby Home, machten wir uns wieder auf den Weg zum Gästehaus, um unsere zweistündige Fahrt nach Kamuli zum Children’s Home anzutreten. Im Gepäck hatten wir viele Koffer voller Spenden, welche wir in den kommenden Tagen an die Kinder im Children’s Home verteilen werden. In Kamuli wurden wir mit Gesang und Tanz durch die Kinder und Erwachsenen begrüßt. Später nahmen wir noch am Tanzunterricht der Kinder teil. Um uns so gut bewegen zu können, wie das hier bereits die Kleinsten können, werden wir wohl noch viel Unterricht brauchen. Aber großen Spaß gemacht hat es trotzdem! Bevor es dann am frühen Abend Richtung Gästehaus ging, zeigten uns einige Kinder noch die verschiedenen Häuser im Children’s Home. Im Gästehaus bezogen wir unsere Zimmer und wurden dann zum Abendessen mit Spaghetti Bolognese verwöhnt.

 

20. November 2019 (Paul):

Heute besuchten wir das Baby Home am Morgen und brachten ihnen viele Spenden, die mit Spannung und Freude aufgenommen wurden! Ausgestattet mit stylischer neuer Kleidung hatten die Kinder viel Spaß beim Spielen mit den Teammitgliedern. Danach gingen wir zum Mirembe Cottage und spielten mit den Mädchen, nachdem sie in der Schule ihre Musikübungen gemacht hatten. Wir lasen Geschichten, sangen, tanzten und wurden frisiert – es war eine absolute Freude.

P.S. Mary schlief auf Giulia’s Bauch.

 

19. November 2019 (Sarah):

Wir starten unseren zweiten Tag in der Mirembe Schule. Hier gehen 600 Schüler und Schülerinnen aus dem Mirembe Cottage, aber auch vor allem aus der Gemeinde zu Schule. Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu und die Schüler schreiben ihre Examensarbeiten. Wir dürfen bei der Klausuraufsicht helfen. Nach der gemeinsamen Pause spülen wir die vielen Becher, in denen die Kinder ihr Porridge serviert bekamen. Paul gibt währenddessen in der P2-Klasse Schauspielunterricht. Den Nachmittag verbringen wir im Baby Home. Zusammen mit den Betreuerinnnen drucken wir mit den Kindern Fingerabdrücke auf die Dankeskarten für Weihnachten. Den produktiven Tag lassen wir mit Aisha und Joanne bei einem Milkshake ausklingen. Dafür geht’s auf unserer ersten rasanten Boda-Boda-Fahrt in die Stadt.

 

18. November 2019 (Giulia):

Wir starteten den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück im Gästehaus. Aisha, Joanne und Nolongo haben uns mit frischen Früchten und Pfannkuchen verwöhnt. Anschließend packten wir die letzten Spendenkoffer um, indem wir die Kleidung für die verschiedenen Häuser sortierten. Nach einer Lunchpause haben wir einen Ausflug auf den Markt in Jinja unternommen. Zusammen haben wir frisches Obst und Gemüse gekauft. In Supermärkten konnten wir dann allerdings der ein oder anderen Chipstüte nicht ausweichen. Den frühen Abend verbrachten wir im Baby Home. Alle Kinder und die Betreuerinnen haben sich über unseren Besuch gefreut. Wir haben viel gespielt und gelacht.

 

17. November 2019 (Judith):

Wir starteten den Tag mit einem gemütlichen und stressfreien Frühstück direkt am Nil. Auf der Hälfte der Reise nach Jinja machten wir einen Zwischenstopp im Ziwa Rhino Sanctuary. Wir hatten großes Glück und konnten schon nach kurzer Suche vier Nashörnern beim Fressen zusehen. Abends wurden wir in Jinja mit einem Festmahl herzlich willkommen geheißen.

Ergänzung (Nadja):

Heute war es soweit. Der letzte Tag brach an. Die Zeit verging viel zu schnell 🙁 Da heute Sonntag ist, ging es für uns erstmal in die Kirche. Dort wurden wir herzlichst willkommen geheißen und durften uns sogar vor allen Leuten vorstellen. Leider haben wir nicht viel verstehen können, auch wenn der Pastor so lieb war und ein paar Sätze auf Englisch übersetzt hat. Ich habe meine Gedanken einfach kreisen lassen und diese Reise Revue passieren lassen. Es gab wieder so unfassbar viele schöne und unvergessliche Momente. Nach der Kirche sind wir dann zu den Kindern gelaufen, haben direkt zu Mittag gegessen und dann jede Minute mit den Kindern genossen. Wir haben gespielt, rumgealbert, geknuddelt, Fotos gemacht, den Kids zugesehen, wie sie Körbe flechten. Weder Jana noch ich wollten wahrhaben, dass die Zeit abzureisen immer näher rückte. Gegen 15:30 Uhr hieß es dann Tschüß sagen 🙁 Manche Kinder kamen sogar zweimal, um sich eine Abschiedsumarmung abzuholen. Einige haben sogar gefragt, wann wir wieder kommen. Ich bin wirklich super traurig, dass ich diese großartigen Kinder schon verlassen muss. Es bricht mir schon ein wenig das Herz. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass mich der Weg ein weiteres Mal nach Uganda führen wird. Ich muss doch sehen, wie die Kleinen sich so machen in Zukunft 🙂 Tschüß Uganda. Es war mal wieder eine wunderschöne, aufregende und unvergessliche Zeit hier! Bis zum nächsten Mal!

 

16. November 2019 (Sarah):

Die Nilfähre war ausgefallen, aber zum Glück konnten wir eine provisorische Brücke über den Nil nutzen. Als wir am gegenüberliegenden Ufer ankamen, haben wir in der Ferne den ersten Elefanten gesehen. Über die Lautsprecher lockten wir weitere Tiere mit „The Circle of Life“ aus der König der Löwen an: Buffalos, Giraffen, Warzenschweine, Affen, Gazellen, Antilopen und Hippos. Nachmittags fuhren wir auf einem Boot bis zu den Murchison Falls hinauf. Währenddessen wurden von hungrigen Krokodilen beäugt. Die Tour endete mit einer Hiking-Etappe hoch zu den Wasserfällen.

Ergänzung (Judith):

Als wir nachts im Camp-Restaurant noch eine Runde Scrabble spielten, trauten wir unseren Augen nicht, als plötzlich direkt hinter uns ein Hippo stand.

Ergänzung (Jana):

Nach dem Frühstück (es gab Pancakes yumiyumi) fuhren wir zum Children’s Home. Dort halfen wir zunächst Bohnen vom Feld zu ernten. Irgendwo müssen die ganzen Bohnen, die die Kinder und wir vertilgen ja herkommen. Eigentlich waren die leicht vertrockneten Schoten leicht auszumachen, man musste nur aufpassen, dass man keine sogenannte Blackjack-Pflanze berührt, denn sonst hat man überall die großen schwarzen Samenkörner mit Widerhaken hängen. Nach der Ernte gab es das Mittagessen (Reis mit Bohnen ;-)) und wir spielten gemeinsam. Nachmittags schauten wir dann einen Film in einem der Häuser. Das mit dem auf dem Boden sitzen, ohne dass die Beine einschlafen müssen Nadja und ich aber noch üben – nicht so einfach, wenn alle Kinder gleichzeitig auf dem Schoß sitzen wollen. Dann war es bald auch schon Zeit für uns zum Gästehaus nach Kamuli zurückzukehren. Dort gingen wir noch schnell zum Supermarkt. Am vorletzten Tag überkam uns nämlich Schoko-Hunger. Auf dem Weg konnten wir beobachten, wie die vielen Flughunde langsam ausschwärmten. Wir aßen mit Evelyn zu Abend und es ging ein weiterer wunderschöner Tag in Uganda zu Ende.

 

15. November 2019 (Jana):

Heute begann unser dritter Tag im Children’s Home. Wir freuten uns auf die Kinder und die Aufgaben, die die Betreuer für uns hatten. Zuerst machen wir Leibesübungen mit den Kleineren, Wettrennen und Hampelmann waren angesagt, dabei wurden auch die Zahlen und Farben auf Englisch geübt. Dann halfen wir bei der Ausgabe des Porridges zur Frühstückspause. Danach war dann natürlich spülen angesagt. Und wir sortierten den Reis für das Mittagessen (gestern hatten wir schon die dazugehörigen Bohnen sortiert). Begleitet wurd das Ganze von Trommeln und Tänzern, die wir schon die Tage davor hart für ihren Auftritt probten. Nachdem viele viele Teller mit Reis und Bohnen an die Kinder ausgehändigt wurden (es gibt leider zu wenige Teller, deshalb muss in Etappen gegesssen werden), musste das Geschirr wieder auf Uganda-Art gespült werden. Ich habe durch das Pre-Rinsing ein bisschen German Efficiency eingebracht 😉

Nachdem die Aufgaben erledigt waren, konnten wir mit den Kindern spielen und die Tänzer beobachten. Nadja sponserte zudem für fünf Kinder eine Schuluniform. Die Freude war riesig groß. Abends aßen wir zusammen mit Evelyn im Gästehaus und machten die Weihnachtskarten für die Kinder fertig. Morgen und übermorgen ist keine Schule, so dass wir etwas länger schlafen können.

Ergänzung (Sarah):

Nach einer langen und anstrengenden Reise hat auch das dritte Team Uganda erreicht. Judith, Giulia und Sarah treffen Paul in Kampala und stürzen sich direkt ins Abenteuer: Es geht zur Safari zum Murchison Falls National Park.

 

14. November 2019 (Nadja):

Heute konnte der erste richtige Tag für Jana und mich in Kamuli losgehen! Ich habe mich schon riesig gefreut, endlich wieder etwas mit den Kindern zu machen, die ich letztes Jahr an Weihnachten schon so sehr ins Herz geschlossen habe.

Gestern gab es schon einen Willkommenstanz für uns! Natürlich konnte ich wieder nicht anders und musste wie ein Baby weinen 🙂 Das war einfach so rührend. Die Kinder sind großartig! Heute durfte ich auch zum ersten Mal miterleben, wie der Schulunterricht abläuft. Jana und ich haben erstmal die Baby’s-Klasse mit unseren kreativen Fähigkeiten unterstützt. Gemeinsam haben wir Löwenmasken gebastelt, über die sich die Kinder sehr gefreut haben. Dann wurde Frühstück serviert, abgewaschen, Mittagessen serviert, Bohnen sortiert, wieder abgewaschen und wieder Bohnen sortiert 🙂 Ich glaube, die Küchenangestellten haben sich sehr über unsere Anwesenheit gefreut! 😀 Es gibt nämlich sehr viel Geschirr, dass gespült werden muss! Aber wir wurden dafür auch gut entlohnt. Zum Frühstück gab es leckere frische Mandazi für uns und mittags eine großzügige Portion Reis, Kartoffeln, Chapati und Kürbisblätter (super lecker kann ich Euch sagen)! Leider war die Portion für die „Mzungu’s“ etwas zu groß, so dass Jana und ich uns etwas scher gefühlt haben (nächstes Mal werden wir darauf hinweisen, dass wir eine kleinere Portion bevorzugen würden).

Ach so, die Küchenarbeit wurde uns aber sehr angenehm gestaltet, da die Kinder für ihre Weihnachtsaufführung am 4. Dezember probten. So konnten wir den ganzen Tag die unendliche Energie der Kinder und des Tanzlehrers bestaunen. Ich kann übrigens jedem empfehlen, bevor er/sie nach Afrika fliegt, zu Haus zu üben, die Hüften genauo elegant zu bewegen wie die Menschen hier (sowohl Frauen als auch Männer haben das total drauf). Ja, auch die kleinen Kinder haben ein unglaubliches Körpergefühl 😀 Da bin ich ja schon ziemlich neidisch.

Um 17 Uhr war die Schule dann vorbei und auch für uns ging es zurück ins Gästehaus zu einem leckeren Abendessen.

Ergänzung (Gabi):

Am frühen Morgen macht sich auch das letzte Team auf den Weg nach Uganda. Auf Sarah, Giulia und Judith wartet jede Menge Arbeit, denn sie werden u.a. die Weihnachtseinkäufe für die Kinder übernehmen.

 

13. November 2019 (Florian):

Während ein Teil von uns ins Children’s Home nach Kamuli gefahren ist, gingen wir ins Baby Home, um unsere letzten Stunden mit den Kindern und den Betreuerinnen zu genießen. Dann war es an der Zeit, sich zu verabschieden und mit vielen wunderschönen Erinnerungen zum Flughafen zu fahren.

 

12. November 2019 (Florian):

Nach einem Morgen im Baby Home, wo wir mit den Kindern zum Nil gingen, fuhren wir zum Mirembe Cottage für einen letzten Nachmittag/Abend für vier von uns. Ein reichhaltiges Programm zusammen mit den Mädchen: viele Spiele, Tänze und natürlich Emotionen!

 

11. November 2019 (Nadja):

Heute ging es für uns zu den Mirembe Mädchen in die Schule 🙂 Da durften wir dann die Lehrer ein wenig unterstützen und uns mal den Unterricht in Uganda anschauen. Die Schule ist natürlich total anders, aber super interessant zu sehen. Die Kinder tragen alle (bis auf wenige Ausnahmen) eine Schuluniform. Sie bekommen alle dasselbe Frühstück und Mittagessen. Die Kleinen haben bis 15 Uhr Unterricht, die Größeren sogar bis 18 Uhr. Aber ich glaube, das macht den Schülern überhaupt nichts aus. Am späten Nachmittag haben wir mit den Mädels dann noch ein paar lustige Spiele gespielt und dann war der Tag auch schon wieder fast vorbei. Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Morgen haben wir schon unseren letzten gemeinsamen Tag.

 

10. November 2019 (Nadja):

Wir waren super traurig, als es am nächsten Morgen hieß, Abschied von unserer Paradies-Insel zu nehmen, aber die Kinder warteten ja schon wieder auf uns 🙂 Einen kurzen Abstecher am Äquator haben wir uns aber nicht nehmen lassen. Für uns war es definitiv ein superschönes Wochenende, wo wir uns alle besser kennengelernt haben und einmalige Erlebnisse gemeinsam hatten. Wir freuen uns auf weitere gemeinsam Tage 🙂

 

9. November 2019 (Nadja):

Am Morgen geht es früh zum Treffpunkt los und wir waren schon super aufgeregt, was uns wohl erwartet. Wir wurden mit einem traditionellen Willkommenstanz begrüßt und der Ranger klärte uns über einige wichtige Sachen auf. Dann wurden die Gruppen aufgeteilt und es ging los!

Wir kämpften uns durch das Gestrüpp von Pflanzen und Bäumen durch. Schritt für Schritt, um nicht hängen zu bleiben oder auszurutschen. Es war überraschenderweise sehr sehr anstrengend, doch wir mussten nicht lange über unsere Grenzen hinauswachsen, denn die Gorillas wurden schnell entdeckt. Da war sie nun die kleine süße Gorilla-Familie etwa 5 Meter von uns weg. Die kleinen Gorillas waren am spielen, die Mama hat alles im Blick gehabt und der große Silberrücken hat uns bloß seine Rückseite präsentieren wollen. Es war unglaublich! So schön und einzigartig. Kaum zu glauben, dass sie direkt vor unserer Nase waren und wir einfach Fotos von ihnen machen durften. Eine Stunde durften wir bei den Gorillas bleiben und ich glaube, dass war für jeden von uns eine unvergessliche Erfahrung, die wir so schnell nicht mehr vergessen werden.

Da wir die Gorillas schnell gefunden hatten, ging es weiter zu einer Paradies-Insel, um dort ein bisschen Zeit zusammen zu verbringen, zu essen, Spaß zu haben, Kanu zu fahren und die Nacht dort zu verbringen, damit wir für den nächsten Tag wieder fit für die lange Autofahrt sind.

 

8. November 2019 (Nadja):

Nun ging es für die zweite Gruppe auf zum Gorilla Tracking. Um 4:45 Uhr gab es Frühstück und danach stand eine seeeehr lange Autofahrt bevor. Wir waren super happy, als wir endlich den gigantischen Regenwald erreichten und mit  einem warmen Tee begrüßt wurden. Wir mussten etwas länger auf das Essen warten, also vertrieben wir uns die Zeit mit vielen Erzählungen, Dartspielen und mit viel Gelächter. Es ist echt super interessant, die Menschen auf diese Art und Weise besser kennen zu lernen.

 

7. November 2019 (Nadja):

Nachdem wir gestern einen schönen gemeinsamen Abend mit leckerem Streetfood hatten, fing der heutige Tag ganz entspannt an. Die anderen, die gestern aus Kamuli wiederkamen, haben sich etwas mehr Schlaf gegönnt, weil sie dort mit viel Arbeit überschüttet wurden.

Nach einem leckeren Frühstück ging es für uns alle zum Baby Home. Diesmal hatten die Kleinen ganz viele Hände, an die sie sich klammern konnten. Wir machten noch einen kurzen Spaziergang zur Farm, haben das schöne Wetter genossen mit den Baby’s und nach einem schnellen Reis- und Bohnenteller ging es wieder zurück ins Gästehaus. Dort blieben wir aber nicht lange, denn dann hieß es Jinja erkunden: Erstmal ab zur Bank, dann auf den Markt, weil einige unbedingt diese kleinen süßen Grashüpfer kosten wollten 😉 Ich persönlich war von dem Markt richtig beeindruckt. So viel frisches Obst und Gemüse auf einmal habe ich noch gesehen…. Und alles unverpackt 🙂 Nach dem Marktbesuch war es Zeit, etwas Geld bei den Souvenirshops zu lassen. Da ich das schon letztes Jahr erledigt hatte, habe ich das Geld ausgeben mal den anderen überlassen 🙂 Ich denke, es auch jeder sehr zufrieden mit seiner Ausbeute.

Später stand eine zweistündige Bootstour zur Quelle des Nils an und zum Schluss ließen wir den Abend in einem schicken Restaurant ausklingen. Natürlich bei einem wunderschönen Sonnenuntergang. Es war ein wirklich toller Tag.

 

6. November 2019 (Léa):

Heute war unser letzter Tag in Kamuli. Wir begannen den Tag mit der Teilnahme am Sportunterricht mit den Kindern und Lehrern. Nach einem sportlichen Morgen mit den Kindern und dem Personal lernten wir die traditionellen Häuser in Uganda kennen, indem wir mit den Kindern Lehmhäuser bauten. Wir beendeten unseren Aufenthalt mit einem Volleyballspiel gegen die Lehrer und Mitarbeiter von Kamuli. Leider war es dann Zeit für uns, von allen Abschied zu nehmen.

 

5. November 2019 (Léa):

Heute haben wir auf dem Bauernhof in den Bananenplantagen geholfen. Wir haben den Boden umgegraben, um das Unkraut zu entfernen und schnitten dann die verfaulten Bananenblätter ab. Danach haben wir den jüngsten Schülern ein wenig Französisch beigebracht. Nach dem Mittagessen war es Zeit für unsere französischen Voluntären, den älteren Kindern einige französische Wörter beizubringen, einige traditionelle Tänze vorzuführen und den Kindern und Lehrern etwas vorzusingen. Wir beendeten den Tag mit einigen Spielen mit den Kindern von Sonrise.

Ergänzung (Jana:)

Nach einem langen Flug kamen wir am Dienstag Morgen um 4 Uhr endlich am Flughafen von Entebbe an. Bei dem Zwischenhalt in Kigali mussten alle ihr Handgepäck an sich nehmen und kontrollieren, ob niemand in der Zwischenzeit etwas “reingeschmuggelt“ hat. Also war an Schlafen nicht mehr zu denken. Glücklicherweise klappte mit unseren Koffern alles und Richard stand bereit, um uns abzuholen. Da uns auf der Fahrt immer wieder die Augen zufielen, waren wir wohl keine allzu gesprächigen Beifahrer. Dank der frühen Stunde kamen wir nach gut 2 Stunden am Guesthouse an. Guard ist jetzt nicht mehr Mukasa, sondern Johnson. Im Haus wartete Catherine auf uns und zeigte uns unsere Betten. Endlich ausruhen! Aber vorher noch schnell kalt duschen! (haben den Schalter für warmes Wasser erst später gefunden). Wir legten uns noch für ein Stündchen hin und dann stand das Frühstück bereit.

Nach dem Frühstück begleitete uns Johnson zum Baby Home. Auf dem Weg trafen wir bereits einen Großteil der Babies mit drei Aunties auf einem Spaziergang. Die Kinder kamen direkt auf uns zu und wollten auf den Arm oder geknuddelt werden. Es gab keine Berührungsängste 🙂 Wir gingen aber erstmal zu Auntie Peace und schauten nach den kleineren Babies. Nadja bekam Lydia auf den Arm und ich Mary. Zusammen gingen wir zurück zur Gruppe und spielten ein bisschen gemeinsam. Als es dann Mittagessen gab, sah es danach aus als hätte eine Bombe eingeschlagen. Also alle Kinder baden und die Terasse wischen. Nach dem Baden brauchten die Babies neue Klamotten bevor es dann in den wohlverdienten Mittagsschlaf ging. Wir spülten noch das Geschirr und sortierten danach mit Fina und ihren Kindern Jeremiah und Abigail Bohnen. Danach gingen wir ins Guesthouse zurück um ein bisschen Schlaf nachzuholen. Nach dem Abendessen packten wir noch die Spendenkoffer aus.

 

4. November 2019 (Léa):

Am zweiten Tag in Kamuli wurden wir von den Kindern mit einer Willkommenszeremonie begrüßt. Danach haben wir bei der Vorbereitung des Essens geholfen. Programm: Schneiden des Gemüses, Sortieren der Bohnen und Abwasch. Wir halfen auch den Lehrern, den Frühstücksbrei und das Mittagessen an die Kinder zu verteilen. Nach einem guten Essen machten wir einen Spaziergang auf dem Zuckerrohrfeld, um die älteren Menschen der Gemeinde zu besuchen. Zurück in der Schule beendeten wir den Tag mit Zeit und Spiel mit den Kindern.

Ergänzung (Gabi):

Am frühen Morgen machen sich nun auch Nadja und Jana auf den Weg nach Uganda.

 

 

3. November 2019 (Léa):

Heute sind wir nach Kamuli gefahren für ein neues Abenteuer im Sonrise Children’s Home. Als wir im Haus ankamen, halfen wir bei der Zubereitung des Abendessens für die Kinder unter der Aufsicht der Betreuerinnern. Nachdem wir bei der Herstellung von Palmkörben geholfen haben, gingen wir mit den Kindern spielen.

 

2. November 2019 (Léa):

Heute waren wir in der Mirembe School and im Cottage. Als wir ankamen, halfen wir, einige Karten zu basteln. Dann genossen wir es, die tanzenden Kinder in der Schule zu beobachten. Nach der Schule kamen die Kinder aus dem Cottage nach Hause und konnten das von uns am Vorabend vorbereitete Spiel genießen: eine Schnitzeljagd! Sie mussten ein Stück Papier finden, das sich im Haus versteckt hielt, um Buchstaben zu entdecken, die den Namen des Films bilden, den sie nachts sehen durften: König der Löwen. Nach dem Film, einem guten Abendessen und jede Menge Tanzen war es Zeit, ins Bett zu gehen.

 

1. November 2019 (Léa):

Heute verbringen wir den Tag im Baby Home. Am Morgen gingen wir mit den Babys und den Betreuerinnen zu den Kühen spazieren. Nach dem Essen der Babys und während ihrem Mittagsschlaf gingen wir zurück ins Gästehaus, um die Spenden zu sortieren. Am Nachmittag gingen wir zurück ins Baby Home, um im Garten zu spielen. Nachdem wir das Abendessen mit dem Jüngsten zu uns genommen haben, war es Zeit für uns, zurück ins Gästehaus zu gehen. Nach dem Abendessen haben wir etwas für den nächsten Tag im Mirembe vorbereitet. Was dies ist, wird erst morgen verraten.

 

31. Oktober 2019 (Heidi):

Heute sind fünf neue Freiwillige nach Jinja gekommen. Nach einem wohlverdienten Nickerchen machten wir uns auf den Weg ins Baby Home, um die Kleinen kennenzulernen. Später feierten wir Halloween mit den Mirembe Girls.

Ergänzung (Paul):

Die Mädchen hatten heute ihre Halloween-Party im Mirembe. Nachdem sie die Kostüme anprobiert und ihre Gesichter bemalt hatten, wurden sie in Vierergruppen eingeteilt und nahmen an lustigen Spielen für Süßigkeiten teil! Danach schaute sich die Gruppe gemeinsam den Film „Hotel Transylvania“ an und hatte eine gute Zeit!

 

30. Oktober 2019 (Heidi):

Heute fahren wir zurück vom Gorilla Tracking und Safari. Eine sehr lange Fahrt nach diesem einmaligen Erlebnis. 

Ergänzung (Gabi):

Inzwischen sind weitere Freiwillige auf dem Weg nach Uganda, während die ersten leider wieder abreisen müssen. Willkommen in Uganda Camille, Julie, Lea, Florian und Pierre. Auf Wiedersehen Wafa, Charline, Francesca, Miriam, Zuzana, Petra und Eszter.

 

29. Oktober 2019 (Paul)

Heute bin ich zusammen mit Derrick und Moses in die Stadt gefahren, um Dekoration und Kostüme für die kommende Halloween-Party in der Mirembe School diesen Donnerstag zu kaufen. Nachdem wir alles von Süßigkeiten bis hin zu Gesichtsbemalung gesammelt hatten, fuhren wir zurück ins Gästehaus und schnitzten einige Kürbisse und fertigten die Geisterkostüme an. Wir hatten viel Spaß und freuen uns auf den 31. Oktober.

 

Ergänzung (Gabi):
Früh am Morgen erreicht uns ein Foto von Alex, welcher der Reiseführer beim Gorilla Tracking ist. Die Gruppe macht sich gerade bereit für das große Abenteuer.

Und hier sind einige Fotos vom erfolgreichen Gorilla Tracking und auch von der Safari:

 

28. Oktober 2019 (Gabi)

Fast alle von unserem Team sind heute zu neuen Abenteuern in Uganda aufgebrochen. Charline und Wafa reisen zum Murchison Falls National Park und hoffen, einen Blick auf die Big Five zu erhaschen. Heidi, Zuzana, Miriam, Francesca, Petra und Eszter sind auf dem Weg in den Regenwald, um an einem Gorilla Tracking teilzunehmen. Paul bleibt die drei Tage in Jinja.

 

 

27. Oktober 2019 (Heidi)

Heute verbrachte das Team den ganzen Tag mit den Mirembe Mädchen und genossen ihren letzten Tag in Jinja. Zunächst in der Kirche in Wakikoola. Danach den Nachmittag am Pool. Zum Abschluss hatten wir alle ein schönes gemeinsames Abendessen.

 

26. Oktober (Petra)

Heute wollten wir etwas Besonderes mit den Kindern des Baby Home machen, also nahmen wir sie mit auf einen Spaziergang zum Nil. Es fing an zu regnen, aber wir machten eine kurze Snackpause, um die Stimmung wieder zu verbessern 🙂 Am Abend hatten wir ein Essen in einem Restaurant und beobachteten gemeinsam den schönen Sonnenuntergang am Nil.

 

25. Oktober 2019 (Eszter)

Brenda, Alice, alle Lehrer und die Betreuerinnen geben diesem Ort eine Seele und bieten den Kindern eine Umgebung, die ihnen viele Möglichkeiten für eine bessere Zukunft eröffnet. Leider ist es Zeit zum Abschied nehmen nach einem lustigen Fest zum Geburtstag einiger Lehrer, etwas Volleyball spielen und der Teilnahme am Sportunterricht – abends geht es zurück nach Jinja. Wir werden diese wunderbaren Menschen immer in unserem Herzen behalten. P.S. Die heutigen Bilder wurden von den Kindern aufgenommen.

 

24. Oktober 2019 (Miriam)

Heute hatte das Team einen intensiven und zugleich schmutzigen Tag bei der Arbeit auf der Farm 🙂 Wir begannen früh am Morgen damit, die Ziegen auf die Weide zu treiben. Danach lernten wir etwas über den Anbau einer Bananenplantage und halfen, das Unkraut zu entfernen. Am Mittag haben wir die Kartoffeln für das Mittagessen der Kinder geschält. Da sich harte Arbeit auszahlt, wurden uns tagsüber tolle lokale Snacks und Speisen serviert und wir genossen wieder einen schönen Nachmittag mit den Kindern beim Spielen und Tanzen. Der Tag endete mit einer perfekten Spaghetti Bolognese zum Abendessen.

23. Oktober 2019 (Charline)

Heute fuhren wir mit dem Van zur Schule in Kamuli, wo sowohl die Kinder der Gemeinde als auch des Sonrise Children Home unterrichtet werden. Die Straße war holprig, aber voller erstaunlicher Landschaften. Wir hatten eine unvergessliche Begrüßung durch die Kinder und Lehrer, von netten Worten bis hin zu beeindruckenden Tanzbewegungen. Nachdem wir beim Mittagessen geholfen haben, waren wir im Sonrise Children’s Home und genossen den Nachmittag mit all den Kindern, die herumspielen, malen, Bücher lesen, lernen, meditieren………. Das war ein intensiver und emotionaler Tag!

 

22. Oktober 2019 (Wafa) 

Heute war ein tag voller Emotionen und Aufregung. Wir begannen den Tag mit dem Besuch des Baby Home und haben einen Teil der aus Deutschland mitgebrachten Spenden ausgegeben. Das Lächeln auf jedem Gesicht war ansteckend. Babys, Betreuer und Freiwillige teilten einen emotionalen Moment und schufen eine sehr starke Bindung. Danach machten wir uns auf den Weg zur Mirembe-Schule, um den Unterricht dort einmal miterleben zu können. Aufgeteilt nach Klassen, durften wir jeweils Zeit mit den Kindern in der Schule verbringen und am Unterricht teilnehmen. Nach Beendigung der Schule machten wir uns auf den Weg zum Mirembe Cottage, um Zeit mit den Mädchen zu verbringen. Die heutige Tätigkeit bestand darin, Schmuck aus Papierperlen herzustellen. Jeder durfte selbst auswählen und machte seine eigenen Kreationen mit Hilfe der Mädchen. Anschließend beendeten wir den Tag mit einer Reise nach Jinja, um die lokalen Köstlichkeiten wie das berühmte Chicken on a stick, Chapati und Rolex zu probieren. Eine großartige Möglichkeit, sich zu entspannen und etwas Zeit miteinander zu verbringen.

 

21. Oktober 2019 (Heidi)

Heute war ein ganz besonderer Tag. Das Team konnte die Mirembe-Schule besuchen und 400 Schüler treffen. Auch für mich war es das erste Mal, da ich normalerweise immer in der Weihnachtspause nach Uganda gereist bin. Viele Emotionen und ein Austausch über unsere Kulturen. Wir tanzten, wir sangen, wir weinten, während wir von einem Klassenzimmer zum anderen gingen. Es war ein sehr intensiver Morgen, der zu einem ebenso aufregenden Nachmittag führte. Wir fuhren nach Jinja, wo wir den Markt besuchten und einige Souvenirs kauften. Der Abend war ebenso schön, da wir uns entschieden haben, einen getrennten Mädchen-/Jungen-Abend zu haben. Während die Jungs Fußball schauten, tanzten und teilten die Damen Geheimnisse.

 

20. Oktober 2019 (Paul)

Heute sind wir wieder ins Baby Home gegangen und haben unsere erste Messe in der Kirche mit ihnen erlebt. Es ist so anders als das, was ich aus Europa kenne, da viel mehr gesungen und getanzt wird und die Atmosphäre im Allgemeinen sehr festlich ist. Nach einer kurzen Pause im Gästehaus besuchten wir die Mirembe Nursery und Primary School, wo uns die Mädchen mit offenen Armen begrüßten. Wir haben viele Spiele gespielt und einige gute Freunde gefunden.

 

19. Oktober 2019 (Heidi)

Nach einer langen Reise kommen wir gesund und munter am Flughafen Entebbe an. Da wir sehr früh am Morgen ankamen, gelang es uns, dem großen Stau in Kampala zu entkommen. Nach Ankunft im Gästehaus mussten wir zunächst alle etwas Schlaf nachholen, gefolgt von einem wunderbaren Frühstück mit frischen Früchten. Unser Nachmittag begann mit der Sortierung der ersten Spendenkoffer. Dann machten wir uns auf den Weg zum Baby Home, um ein paar wohlverdiente Kuscheleinheiten zu genießen.

 

18. Oktober 2019 (Gabi)
Das lange Warten hat endlich ein Ende. Heute reisen die ersten nach Uganda, um dort bei den Sonrise Ministries zu helfen, wo immer ihre Hilfe benötigt wird. Ich verabschiede mich schweren Herzens am Flughafen Düsseldorf von sieben der heute anreisenden Team-Mitglieder (1. Bild von links nach rechts: Petra, Eszter, Wafa, Zuzana, Gabi, Charline, Heidi, Paul). Fra (2. Bild) reist von Mailand aus an. Die Gruppe trifft sich dann in Istanbul zur Weiterreise nach Entebbe. Miriam ist erst später aus Düsseldorf nach Entebbe gereist (3. Bild). Somit sind die ersten neun Teilnehmer unserer Team-Reise komplett. Es fällt mir schwer, in diesem Jahr erstmals nicht dabei zu sein. Doch ich bin mir sicher, dass unsere diesjährigen Team-Leiter Heidi, Nadja und Sarah mich würdig vertreten werden.