Tagebuch unserer Reise nach Uganda

Vom 13. Dezember 2017 bis 10. Januar 2018 sind wir wieder in Uganda tätig. An dieser Stelle möchten wir Euch täglich berichten, was wir alles unternommen haben und wie wir Eure Spenden eingesetzt haben. Viel Spaß beim Lesen.

 

10.01.2018

Mitten in der Nacht fahren wir zum Flughafen. Bereits um 5 Uhr morgens startet unser erster Flug nach Istanbul, bevor es dann weiter nach Düsseldorf geht. Wir hoffen sehr, dass unser Gepäck diesmal nicht in Istanbul strandet. Da wir einen Zwischenstopp von vier Stunden haben, setzen wir uns in ein Café. Wir können kaum glauben, als plötzlich ein Freund von Bea, Mati und Helder dort auftaucht und er sogar mit uns zurückreisen wird. Im Flugzeug begegnet uns ein weiterer Bekannter. Zufälle gibt’s 😀

Angekommen in Düsseldorf beginnt das große Bangen, ob die Koffer diesmal da sind. Es dauert lange, bis der erste Koffer in Sicht ist, doch dann geht es Schlag auf Schlag, bis wir tatsächlich alle vor uns stehen haben.

Nun steht der vorerst letzte Abschied an. Müde, aber voller schöner gemeinsamer Erinnerungen an die Erlebnisse der letzten vier Wochen nehmen wir uns noch einmal in den Arm, bevor jeder den letzten Teil seiner Reise individuell antritt. Die vergangenen Wochen werden für uns unvergesslich bleiben.

 

09.01.2018

Relativ früh geht es heute Richtung Kampala. Noch einmal nehme ich mir die Zeit, den Sonnenaufgang von der Terrasse des Gästehauses aus zu bewundern. Ich werde von Richard gefahren, Aisha begleitet uns. Da nun vorerst niemand mehr im Gästehaus von Sonrise untergebracht ist, kehrt sie zu ihrer eigentlichen Arbeit in die Hauptstadt zurück.

Ich bin heute mit der Familie Sweazy verabredet. Eine amerikanische Familie, welche drei eigene Kinder hat und gerade dabei ist, fünf Geschwister aus Uganda zu adoptieren. Ich kenne von den fünf Geschwistern die drei Mädchen Carol, Cindy und Katie von meinen früheren Besuchen in Uganda. Carol war damals im Mirembe Cottage untergebracht, Cindy und Katie im Sonrise Baby’s Home. Seit nunmehr fast zwei Jahren leben sie mit der Familie Sweazy zusammen und es war mir ein Herzenswunsch, die Familie persönlich kennenzulernen und die Mädchen wiederzusehen.

Kurz nach unserer Ankunft bei der Familie heißt es dann auch von Aisha Abschied nehmen. Sie ist ein ganz besonderer Mensch mit ihrem organisatorischen Talent. Ohne sie wäre vieles nicht möglich gewesen.

Die Familie Sweazy nimmt mich so herzlich auf, als wäre ich eine jahrelange Freundin. Es ist schön zu sehen, dass Carol, Cindy und Katie mit ihren beiden Brüdern ein so schönes Zuhause mit so herzlichen Menschen gefunden haben. Ich fühle mich von Beginn an wohl und habe das Gefühl, die Familie ist perfekt zusammengewachsen. Natasha geht sehr liebevoll mit allen Kindern um und auch die Kinder selbst sind ein eingespieltes Team. Es ist schön zu sehen, wie viel Liebe und Zuneigung es in diesem Haus gibt. Ganz lieben Dank an die Familie Sweazy, dass ich sie besuchen durfte.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen und einem Versprechen wiederzukommen, fährt Richard mich weiter Richtung Entebbe zum Hotel Sunset Entebbe. Dort angekommen, heißt es dann auch von Richard Abschied nehmen, welcher noch am gleichen Tag nach Jinja zu seiner Familie zurückkehrt.

Am Abend erreichen dann auch Helder, Bea, Mati und Lynn das Hotel. Begeistert erzählen sie von ihrer Safari und vor allen Dingen dem Gorilla-Tracking. Sie sind den Gorilla ganz nah gekommen. Helder wurde sogar von einem gestreift. Ein perfekter Abschluss ihrer Reise nach Uganda.

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08.01.2018

Nach einem gemeinsam Frühstück mit Aisha und einem kurzen Abstecher per Boda-Boda und Taxi in die Stadt, gehe ich zu den drei Häusern, um mich zu verabschieden. Leider ist nun auch für mich der Tag gekommen, um auf Wiedersehen zu sagen. Morgen geht es schon früh nach Kampala. Es fällt mir wie immer schwer, mich von den Kindern und Betreuer/innen zu verabschieden, die schon so sehr zu einem Teil meiner Familie geworden sind. Jedes Kind, jede Betreuerin, jeder Betreuer wird herzlich gedrückt mit dem Versprechen, dass ich wiederkomme.

Am späten Nachmittag mache ich mich noch wie jeden Tag auf den Weg zu Afande, um seine Wunde zu versorgen und der Familie etwas zu essen zu bringen. Die Wunde ist inzwischen so gut verheilt, dass sie der täglichen Pflege kaum noch bedarf. Ich bin sehr erleichtert darüber, da nun zunächst niemand mehr da ist, der sich jeden Tag darum kümmert. Ich hoffe sehr, dass wir für Afande eine Lösung finden, seine Zukunft in irgendeiner Weise zu verbessern. Emma, einer der Sozialarbeiter, der unter anderem auch für Sonrise arbeitet wird versuchen, mit uns gemeinsam eine Lösung zu finden. Ich verabschiede mich von der gesamten Familie, die mir durch die täglichen Besuche schon so vertraut geworden ist.

Als ich mich auf den Heimweg mache, begegnet mir Anna, eine Betreuerin aus dem Sonrise Children’s Home. Sie erklärt mir, dass sie eine Nachbarin von Afande ist und bittet mich, sie bei ihr zu Hause zu besuchen. Sehr gerne komme ich dieser Bitte nach. Sie lebt auf gerade einmal vier Quadratmeter, in welchem ein Bett und zwei Sessel Platz haben. Es ist sehr bewegend für mich, dass sie mir einen so tiefen Einblick in ihr Leben gibt. Gemeinsam gehen wir danach von ihr aus Richtung Children’s Home und unterhalten uns über ihre Familie und ihre Sorgen um deren Zukunft. Manchmal erscheint es mir, dass die Armut in diesem Land einfach grenzenlos und erdrückend ist. Wieso muss ein Kind für Bildung zahlen, wo diese doch der Schlüssel für ein besseres Leben ist? Ich bin immer überzeugter davon, wie wichtig es ist, Sonrise und Mirembe beim Bau ihrer Schulen weiter zu helfen. Nur so können wir eine gewisse Basis für wenigstens einige dieser wundervollen Kinder in diesem Land schaffen. Bevor ich mich erneut von den Kindern im Children’s Home verabschieden muss, sage ich auch Anna kurz vor dem Heim auf Wiedersehen. Und dies kommt von ganzem Herzen. Ich bin überzeugt, dass wir mit Peace’s Hope e.V. auf dem richtigen Weg sind, um auch Familien wie der von Anna und Afande helfen zu können.

Die verbliebenen Spendengelder übergebe ich an Melissa, um davon 36 Zweierschultische mit Sitzbank für die neue Schule des Sonrise Children’s Home in Kamuli zu erwerben. Diese werden dringend benötigt, um die Schule tatsächlich Anfang Februar in Betrieb nehmen zu können.

 

07.01.2018

In der jeden Sonntag vormittags stattfindenden Messe der Sonrise Gemeinde wird das Zahnputztraining angekündigt. Es soll gleich im Anschluss stattfinden. Viele Kirchengänger bleiben, um das Training zu absolvieren. Ich erkläre die üblichen vier Schritte, in Deutschland auch kurz KAI genannt. Kauflächen, Außenflächen, Innenflächen, danach noch die Zunge reinigen und insgesamt mindestens drei Minuten putzen. Für viele sind die Ausführungen neu. Es wird fleißig geübt und im Anschluss darf jeder seine Zahnbürste mitnehmen und auch eine Tube Zahnpasta.

Am Nachmittag verteilen wir noch einige Brillen an die Gemeindemitglieder. Die verbliebenen Brillen werden anlässlich einer Pastorenkonferenz von Pastor Ivan Ende Januar verteilt. Den restlichen Tag verbringe ich leider wieder mit dem trockenen Thema Abrechnungen.

 

06.01.2018

Schon ganz früh am Morgen werden Helder, Bea, Mati und Lynn abgeholt. Nun beginnt für sie der „Belohnungsteil“ für all ihre Mühe und Arbeit in den letzten Wochen für Sonrise und Mirembe. Eine viertägige Tour zum Queen Elizabeth National Park, Bwindi Impenetrable Forest und Lake Bunyonyi inklusive Safari und Gorilla Tracking. Ich wünsche den Vier ganz viel Spaß. Eine sehr schöne Tour und ein perfekter Abschluss ihrer Reise nach Uganda.

Ich wechsle im Tagebuch nun in die Ich-Form, da ich als einzige vom ehemals achtköpfigen Team in Jinja verblieben bin. Der heutige Tag ist auch eher mit administrativen Arbeiten für mich gefüllt. Die Abrechnungen zur Verwendung der Spendengelder stehen an, was jede Menge Papierkram bedeutet. Am Abend bereite ich noch ein weiteres Zahnputztraining vor. Da wir noch einige Zahnbürsten und Zahnpasta übrig behalten habe, wurde ich gebeten, eine weitere Schulung für die Sonrise-Gemeinde durchzuführen.

 

05.01.2018

Morgens fahren wir in die Stadt. Einige wollen Stoffe mit typisch afrikanischen Motiven erwerben. Außerdem kaufen wir noch jede Menge Medizin für alle drei Heime ein. Ganz lieben Dank an alle, die für diesen Zweck gespendet haben. Mit der eingekauften Menge können die drei Heime die Kinder für gut ein halbes Jahr mit den täglich benötigten Medikamenten versorgen.

Nach dem Mittagessen kaufen Helder, Bea, Mati und Lynn noch einige Souvenirs für Familie und Freunde ein und am späten Nachmittag heißt es schweren Herzens Abschied nehmen für die Vier. Die Kinder der drei Heime und deren Betreuer/innen verabschieden sich mit Gesang und ganz lieben Dankesworten von Helder, Bea, Mati und Lynn. Die Vier sind ganz gerührt und bedanken sich ebenfalls bei Sonrise und Mirembe für die Liebe, die ihnen entgegengebracht wurde und für diese wunderschöne Erfahrung. Die ein oder anderen Tränen lassen sich nicht zurückhalten 😉

 

04.01.2018

Am Vormittag machen wir uns auf den Weg zu einem Markt an der Nile Brauerei. Der dortige Markt ist typisch für Uganda. Man kann hier alles kaufen, was man für den täglichen Bedarf benötigt. Nahrungsmittel, Getränke, Kleidung, Elektronikbedarf, Zubehör für Boda-Boda und vieles mehr.

Nach dem von Bea zubereiteten Mittagessen machen wir uns dann auf zum Mirembe Cottage, um auch den Mädchen dort zu zeigen, wie man sich die Zähne korrekt putzt. Anschließend gehen wir ins Sonrise Children’s Home, um den Kindern und ihren Betreuerinnen die gleiche Schulung zu geben.

Nach der täglichen Bibelstunde kommt es noch zu einem spontanen „Fotoshooting“ mit den Mädchen vom Mirembe Cottage. Es entstehen viele schöne Fotos, von denen wir Euch leider nur einen Teil zeigen können. Ggf. folgen später noch weitere Bilder auf unserer Facebook-Seite.

 

03.01.2018

Heute ist endlich der Tag unserer Gesundheitsaktion. Gemeinsam mit weiteren Besuchern von Sonrise fahren wir nach Kamuli, wo das neue Children’s Home im Bau ist.

Zunächst besichtigen wir die Baustelle und die Farmtiere, welche bereits angeschafft wurden. Wir sind alle begeistert vom Fortschritt der Bauten und von der Nachricht, dass das Children’s Home noch in diesem Monat umziehen wird. Die Schule wird ab Februar in Betrieb genommen, also pünktlich zum neuen Schuljahr in Uganda. Insgesamt sind folgende Bauten derzeit fast oder sogar komplett fertiggestellt: eine Schule mit 8 Klassenräumen für jeweils 40 Schüler/innen, ein Wasserbrunnen, zwei Wohnhäuser für Jungen, ein Wohnhaus für Mädchen, ein Teil der Farm sowie außenliegende Toiletten- und Duschhäuser. Besonders freut uns auch, dass sich einige der Farmtiere bereits fleißig fortpflanzen 🙂

Im Anschluss an die Besichtigung beginnen wir mit den Vorbereitungen für unser Zahnputztraining und die Ausgabe der Brillen. Zahlreiche Spender aus Europa haben uns beim Sammeln dieser Sachspenden unterstützt. ESKA Optik hat gemeinsam mit uns eine größere Sammelaktion für alte und nicht mehr genutzte Brillen gestartet und diese im Vorfeld vermessen, um das Verteilen vor Ort an Bedürftige mit entsprechender Sehschwäche zu erleichtern. Humble hat uns insgesamt 700 Bambuszahnbürsten gespendet. Ziel von Humble ist es, durch Verwendung von Bambus den Einsatz von Plastik drastisch zu reduzieren. Wir möchten sowohl ESKA Optik als auch Humble ganz herzlich für diese großartige Unterstützung danken. Ebenso einen ganz großen Dank an Zahnärztin Frau Dr. Karin Bode-Haack, die uns vor unserer Abreise in einer Schulung beigebracht hat, wie wir das richtige Zähneputzen an Erwachsene und Kinder vermitteln können. Natürlich auch an alle anderen Spender ein großes Danke-schön, die mit Ihrer Spende einen wertvollen Beitrag zu dieser Aktion geleistet haben.

Wir teilen uns zunächst in Teams auf, um einen einigermaßen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Das erste Team klärt insbesondere Erwachsene über die richtige Zahnputztechnik auf. Im Anschluss erhalten die Teilnehmer eine eigene Zahnbürste und eine Tube Zahnpasta. Das zweite Team übernimmt die Verteilung der Brillen. Da es leider doch nicht möglich war, heute von einem Augenarzt oder Optiker begleitet zu werden, versuchen wir durch Probieren und Einsatz der Vermessungsliste von ESKA Optik die optimale Brille zu finden. Dank der guten Vorarbeit gelingt dies auch sehr gut. Das dritte Team führt ein separates Zahnputztraining speziell für die Kinder durch. Die Kinder machen begeistert mit. Es ist eine wahre Freude, dies zu sehen. Wir haben äußerst lernwillige Schüler. Selbstverständlich dürfen auch die Kinder im Anschluss ihre Zahnbürste und eine Tube Zahnpasta mit nach Hause nehmen.

Am späten Nachmittag fahren wir müde und zufrieden wieder zurück nach Jinja. Wir sind uns alle einig, dass uns diese Aktion sehr viel Freue bereitet hat und wir diese gerne wiederholen möchten.

 

02.01.2018

Heute helfen wir den ganzen Tag über den Mädchen im Mirembe Cottage und den Baby’s im Baby’s Home beim Schreiben der Danke-schön-Karten für alle Sponsoren von Peace’s Hope e.V. Es ist ein großer Spaß und lustig mit anzusehen, wie die Baby’s mit großen Augen zuschauen, wie wir von ihnen Fingerabdrücke nehmen. Wir sind sehr gerührt von den liebevollen Worten, die gerade von den Mädchen geschrieben werden.

Am Abend machen wir uns auf die Suche nach dem Mond. Laut einer App von Lynn soll es heute einen sogenannten Supermond geben. Leider ist es so bewölkt, dass wir den Mond nicht zu sehen bekommen. Allerdings kommen wir bei unserem Spaziergang an einer Stelle vorbei, an denen viele kleine Glühwürmchen herumschwirren. Wir machen unsere Taschenlampen aus und sehen diesem Naturschauspiel fasziniert zu. Allein das Zirpen der Grillen untermalt das stete Aufleuchten der Glühwürmchen. Ein wunderschöner Anblick, der uns alle für den fehlenden Supermond entschädigt.

 

01.01.2018

Wir wünschen allen Freunden von Peace’s Hope e.V. ein frohes neues Jahr und danken Euch für Eure großartige Unterstützung. Ohne Euch wäre nicht ein einziges unserer Projekte möglich.

Am Neujahrstag dürfen wir ein wenig ausschlafen. Nach einem späten Frühstück gehen wir ins Children’s Home. Wir sehen, wie Chipati hergestellt wird und schauen uns einen Film mit den Kindern an. Nach dem Mittagessen gehen wir mit den Kindern noch einmal runter zum Nil. Ein schöner Ausflug, den wir gerne wiederholen.

 

31.12.2017

Heute nehmen wir erstmals an der Messe in der neu errichteten Kirche auf dem neuen Gelände des Mirembe Cottage teil. So können wir auch gleich ein Foto von den zukünftigen Schülern der neuen Schule machen.

Nach unserem täglichen Besuch bei Afande gehen wir an seiner Nachbarschaft vorbei Richtung Baby’s Home. Hier erhalten wir einen Eindruck vom tatsächlichen Leben der Bevölkerung in Uganda. Als wir im Baby’s Home ankommen, schlafen die Kleinen alle noch. Nachdem die Kinder von ihrem Mittagsschlaf erwacht sind, beginnt der große Spaß.

Zum Abendessen gehen wir ins All Friends und anschließend fahren wir in die Sonrise-Kirche, um mit der Sonrise-Gemeinde ins neue Jahr zu feiern. Neben einer Predigt wird dort viel gesungen und getanzt.

 

30.12.2017

Auf dem Weg ins Children’s Home laufen wir wieder an unseren inzwischen so geliebten Ziegen vorbei. Mati kann nicht anders und muss das kleine Zicklein wieder in den Arm nehmen. Es lässt alles geduldig über sich ergehen und schläft auf Gabi’s Arm fast ein. Einfach süß.

Im Children’s Home helfen wir heute den Kindern beim Schreiben ihres Danke-schön an die Sponsoren ihrer Weihnachtsgeschenke und weiterer Spenden. Zunächst nehmen wir einen Handabdruck jedes Kindes. Mittendrin überrascht uns ein kleines Gewitter mit heftigem Regen und Hagel. Dies ist der erste Regen seit längerem hier. Alle freuen sich über die Abkühlung. Nach der Schauer geht es weiter mit den Handabdrücken. Nach dem Mittagessen schreiben die Kinder dann ihre Karten direkt an ihre Sponsoren. Ein wahnsinniges Gewusel und doch irgendwie organisiert.

Ein Foto möchten wir Euch nicht vorenthalten. Dort könnt Ihr sehen, was passiert, wenn man einem Kind erlaubt, einen Sticker in Euer Gesicht zu kleben. Es kommen viele Kinder und Sticker hinzu, bis kein Platz verbleibt 😉

 

29.12.2017

Heute stehen die letzten Arbeitsschritte zur Fertigstellung der gemalten Karten an. Die Bilder werden auf schwarzen Karton geklebt, dann in passende Form geschnitten und anschließend auf Karten aufgeklebt. Fertig 🙂 Wir sind stolz auf das Ergebnis.

Am frühen Nachmittag fahren wir wie jeden Tag mit Afande ins Krankenhaus zum Verbandswechsel. Er taut uns gegenüber immer mehr auf und endlich können wir ihm sogar ein richtiges Lachen entlocken. Nach der Behandlung bringen wir der Familie einiges an Kleidung, welche von Heidi, einigen unserer Teammitglieder sowie Freunden von Heidi gespendet wurden. Die Freude hierüber ist riesengroß.

Abends gehen wir noch ins Children’s Home, um einfach nur Spaß mit den Kindern zu haben. 

 

28.12.2017

Auch heute Vormittag gehen wir wieder ins Mirembe Cottage, um an den Karten weiter zu arbeiten. Heute müssen alle Karten überarbeitet werden. Die Bleistiftlinien werden ausradiert und einige Feinheiten nachgearbeitet. Die letzten Arbeitsschritte müssen wir wieder auf den Folgetag verlegen.

Nachmittags ist der größte Teil des Teams im Children’s Home und hat einfach nur Spaß mit den Kindern.

 

27.12.2017

Am Vormittag gehen wir ins Mirembe Cottage, um die gemalten Karten weiter zu verarbeiten, welche wir am 21.12.2017 begonnen haben. Die Mädchen malen verschiedene Motive auf die nun leicht bräunlichen Blätter mit Bleistift vor. Diese werden im Anschluss mit bunten Farben ausgemalt. Da wir jede Menge Karten bearbeiten, steht der nächste Schritt erst am Folgetag an.

Gegen Mittag fährt Gabi mit Richard zu seiner Familie. So lernt sie seinen neugeborenen Sohn Ethan kennen und sieht sowohl seine Frau Faith als auch später noch seine zweijährige Tochter endlich wieder. Nach dem Familientreffen trifft sie sich mit dem Team in der Stadt zum einkaufen.

 

26.12.2017

Nach all den reichlich mit Aktivitäten gefüllten Tagen darf das Team heute ausschlafen und sich am Vormittag ein wenig entspannen. Am Nachmittag machen wir uns auf den Weg zur Farm des Baby’s Home. Helder, Bea, Mati und Silvia möchten unbedingt lernen, wie man eine Kuh melkt. Als wir dort ankommen, überrascht uns der Farmer damit, dass in der vergangenen Nacht ein Kalb zur Welt gekommen ist. Wir dürfen dem Kalb einen Namen geben und entscheiden uns für Bilungi. Dies bedeutet auf Luganda schön.

Gleich nach der Namensfindung geht es ans melken. Zunächst müssen die Hände mit Seife gewaschen, dann der Euter mit Wasser gereinigt und eingefettet werden und schon kann es losgehen. Alle sind erstaunt, wie viel Kraftaufwand man doch benötigt, um die Milch aus dem Euter zu bekommen. Aber am Ende schaffen es alle und können den Eimer mit mehr oder weniger Milch füllen. Nach getaner Arbeit wird die frische Kuhmilch direkt ins Baby’s Home gebracht.

Abends müssen wir uns nun auch von Silvia verabschieden, welche von Uganda aus nach Tel Aviv reist, um sich dort mit ihren Eltern zu treffen und ein paar Tage in Jerusalem zu verbringen. Wir wünschen ihr viel Spaß verbunden mit dem Versprechen, uns weiter um Afande zu kümmern, welcher ihr besonders ans Herz gewachsen ist.

 

25.12.2017

Der 1. Weihnachtstag ist in Uganda der wichtigste Feiertag. Um für die Sponsoren der Weihnachtsgeschenke möglichst von allen Heimen schöne Bilder zeigen zu können, teilen wir unser Team in drei Gruppen auf. Silvia und Mati gehen morgens ins Baby’s Home und nachmittags ins Children’s Home. Lynn und Helder zuerst ins Mirembe Cottage und danach ins Baby’s Home. Bea und Gabi starten im Children’s Home und gehen dann ins Mirembe Cottage.

Der Morgen startet in jedem Heim mit einem ganz besonderen Frühstück. Danach werden die Stockings geöffnet, deren Inhalt hauptsächlich von amerikanischen Sponsoren stammt. Da die Vorbereitungen für das nachmittagliche öffnen der Geschenke der Sponsoren aus Europa im Children’s Home etwas aufwändiger sind, gehen Bea und Gabi mit Moses und den Kindern an den Nil, wo die Kinder sich ein wenig austoben und beim baden erfrischen können. Am Mittag gibt es dann in jedem Heim ein ganz besonderes Essen, bevor dann die Geschenke endlich geöffnet werden. Es ist wunderbar, die Freude der Kinder so hautnah mitzuerleben.

Für den Abend haben wir die Mädchen des Mirembe Cottage zu einer kleinen Party zu uns ins Gästehaus eingeladen. Es wird viel getanzt, u.a. Limbo. Auch Spiele, wie z.B. eine Art von Blinder Kuh sowie das Wahrheitsspiel bringen viel Spaß. Ein ereignisreicher Tag mit wunderschönen Momenten neigt sich dem Ende zu. Müde und zufrieden gehen wir alle ins Bett.

 

24.12.2017

Der Heiligabend beginnt für uns mit der Messe in der Sonrise Kirche. Auch der Weihnachtsmann kommt uns dort besuchen. Im Anschluss an die Messe verteilt Sonrise Tüten mit Speisen an die Gemeindemitglieder.

Nach dem Mittagessen fahren wir in die Stadt und kaufen Dank der vielen Spenden an Peace’s Hope e.V. Reis, Zucker, Salz, Getränke, Seife, Fleisch und vieles mehr für die Familien der Mädchen des Mirembe Cottage in Masese ein. Masese ist das Slumviertel von Jinja. Von hier stammt der überwiegende Teil der Mädchen. Mit diesen Spenden können wir auch den dort lebenden Familien ein klein wenig den Geist von Weihnachten nach Masese bringen. Da unsere Zeit an diesem Tag etwas limitiert ist, verteilen wir die einzelnen Produkte während der Busfahrt an die Mädchen, bis alle Tüten randvoll gefüllt sind. Während die Mädchen die Geschenke an ihre Familien verteilen, machen wir einen kleinen Rundgang durch das Viertel. Die lachenden Kindergesichter beim Anblick der Muzungu’s helfen uns ein klein wenig zu verarbeiten, wie sehr uns die Verhältnisse dort nahe gehen. Einige der Eltern kommen zu uns, um sich persönlich zu bedanken. Es ist ein ergreifendes Erlebnis.

Am Abend begleiten wir die Kinder des Children’s Home bei ihrem alljährlichen Weihnachtssingen für die Nachbarschaft. Ein wunderschöner Abschluss des Heiligabends.

 

23.12.2017

Heute ist der Tag der Community Party. Sonrise kümmert sich nicht nur um ihre eigenen kleinen Schützlingen, sondern teilt auch das wenige, was sie haben, mit der Gemeinde rund um die drei Häuser. Auch die Kinder lernen so schon von klein auf, wie wichtig es ist, zu teilen. Am Vormittag sortieren wir einiges an Kleidung und Spielsachen der Sonrise-Kinder aus und verpacken diese in Tüten zusammen mit ein wenig Popcorn, Keksen und Reis mit Fleisch. Mittags gehen wir dann zur Party in die Sonrise-Kirche. Als Muzungu’s sind wir die Attraktion der Gemeindekinder und sind sofort umringt. Die Sonrise-Mitarbeiter unterhalten die Kinder mit viel Gesang, Spielen und dem Vorlesen der Weihnachtsgeschichte. Dann werden wir aufgefordert, einen Tanzwettbewerb aufzuführen. Gabi zieht sich aus der Affäre, indem sie die Fotoaufnahmen übernimmt, doch Lynn, Helder, Bea, Mati und Silvia schlagen sich wacker. Silvia gewinnt den Wettbewerb trotz einer Verletzung ihres Fußgelenks.

Zum Ende der Party werden die von uns am Vormittag gepackten Tüten an alle Kinder verteilt. Zunächst erhalten die Kleinsten ihr Geschenk und dann die älteren Kinder. Sehr schnell wird begeistert der Inhalt bestaunt und die Leckereien verspeist.

Ein weinendes Kind lässt uns während des Verteilens aufschrecken. Ein kleiner Junge wurde von einem anderen Kind getreten. Beim näheren Anblick sehen wir, dass durch den Tritt eine alte Wunde geöffnet wurde und diese blutet. Rührend kümmert sich Silvia um den kleinen Jungen Afande und reinigt die Wunde. Schnell ist klar, dass die notdürftige Behandlung nicht ausreichend sein wird. Wir können zunächst keine Verwandten ausfindig machen und bemühen uns um einen Transport in ein nahegelegenes Krankenhaus. Mühsam können wir die Geschichte von dem siebenjährigen Afande rekonstruieren. Er lebt wohl bereits seit längerem auf der Straße und verdient sich ein wenig Geld bzw. Nahrung durch Arbeit auf dem Markt. Dort wurde sein unteres Bein durch ein Feuer verletzt. Die Wunde wurde nie ordnungsgemäß versorgt, weswegen sie nicht verheilen konnte. Das umliegende Gewebe ist bereits abgestorben und muss dringend entfernt werden. Ansonsten droht der Verlust eines Teils oder des gesamten Beines. Im Krankenhaus wird ihm unter örtlicher Betäubung das gesamte abgestorbene Gewebe entfernt. Trotz der lokalen Anästhesie ein schmerzhafter Prozess für den armen kleinen Jungen. Wir entdecken weitere Verletzungen, die eventuell auf Schläge hinweisen, welche aber alle bereits verheilt sind. Peace’s Hope e.V. übernimmt die Behandlungskosten und wird sich auch um die Nachbehandlung kümmern. Zwischenzeitlich konnte Sonrise Verwandte von Afandi ausfindig machen. Wir bringen ihn zu einem Onkel, welcher uns verspricht, sich gut um ihn zu kümmern und ihm regelmäßig seine Medikamente zu geben. Wir holen ihn täglich dort ab, um ihn zu den Nachbehandlungen ins Krankenhaus zu bringen.

 

22.12.2017

Vormittags gehen wir ins Children’s Home, um mit den Kindern zu spielen. So kurz vor Weihnachten sind diese wie die meisten Kinder dieser Welt besonders aufgedreht. Heidi liest aus einem mitgebrachten Märchenbuch der Gebrüder Grimm etwas vor. Gespannt lauschen einige den Geschichten, während andere mit dem ihnen zur Verfügung stehenden Spielsachen spielen.

Nach dem Mittagessen geht der größte Teil des Teams mit den Mädchen des Mirembe Cottage in ein Hotel, um dort im Pool zu schwimmen. Ein riesiger Spaß für Groß und Klein.

Am Abend müssen wir schweren Herzens von Heidi und Louise Abschied nehmen, welche bereits heute aus Uganda abreisen. Die Zwei werden nicht nur uns fehlen, sondern auch den Kindern von Sonrise und Mirembe.

 

21.12.2017

Die Mädchen im Mirembe Cottage erwarten uns am Vormittag, um uns zu zeigen, wie sie die selbst gemalten Karten mit afrikanischen Motiven herstellen. Zunächst müssen wir große Blätter vermessen und in gleichgroße kleine Blätter zuschneiden. Anschließend werden diese Blätter zu einer Kugel geformt und dann wieder geglättet. So erhält man eine unregelmäßige Struktur. Die so vorbereiteten Blätter werden in Teewasser getränkt und zum Trocknen auf die Wiese gelegt.

Während diese in der Sonne trocknen, zeigen uns die Mädchen, wie sie die für Uganda typischen Paper beads herstellen. Diese bestehen aus Papier z.B. aus Magazinen und Zeitschriften. Das Papier wird so zugeschnitten, dass ein Ende etwas breiter ist und das andere ganz schmal endet. Dann wird dieses vom breiten zum schmalen hin aufgerollt und anschließend mit etwas Klebstoff fixiert. Wenn ausreichend Perlen gefertigt wurden, werden diese auf einem Band aufgezogen, in Klebstoff getunkt und zum trocknen aufgehangen. Dieser Vorgang wird zwei- bis dreimal wiederholt. Durch Veränderung der Breite oder Anzahl der Papiere können unterschiedliche Größen und Formen der Perlen erzeugt werden. Diese Perlen werden im Anschluss zur Herstellung von Schmuck genutzt, z.B. Halsketten, Armbänder und Ohrringe. Wir hatten jede Menge Spaß dabei, gemeinsam mit den Mädchen Schmuck für uns selbst herzustellen. Wer an solchem Schmuck Interesse haben sollte, kann uns gerne kontaktieren.

Nach der vielen Arbeit in den vergangenen Tagen gönnen wir uns am Nachmittag einen Ausflug zur Quelle des Nils. Jinja liegt direkt am Victoria See und der weltberühmte Nil beginnt genau hier. Mit einem Boot fahren wir zunächst zu einem kleinen Fischerdorf und machen einen kleinen Spaziergang in Begleitung einer großen Schar Kinder. Danach geht es mit dem Boot weiter zu der Stelle, wo der Nil dem Victoria See entspringt. Natürlich ist das obligatorische Foto mit dem Hinweisschild ein absolutes Muss. Den Abend lassen wir mit einem leckeren Abendessen während des Sonnenuntergangs im Sails Club ausklingen.

 

20.12.207

Schon am frühen Morgen machen wir uns auf zur Farm des Sonrise Baby’s Home, um den Farmer bei seiner täglichen Arbeit zu unterstützen. Wir misten den Kuhstall aus, packen bereits zerkleinertes Futtermaterial für die Kühe in Säcke, füttern die Kühe, holen neues Futtermaterial von den Feldern ab, zerkleinern dieses und packen es wieder in Säcken ab. Eine harte Arbeit, die wir aber alle mit viel Freude meistern. Am Ende des Vormittags entdecken wir noch zwei kleine Hundewelpen in einem Verschlag. Heidi und Lynn verlieben sich so sehr, dass sie die Zwei adoptieren wollen. Leider erklärt uns der eilends hinzugerufene Veterinär, dass die Hundewelpen noch zu jung sind, um sie zu impfen. Damit erfüllen sie leider nicht die Einreiserichtlinien für ein europäisches Land. Schweren Herzens müssen die Zwei sich von dieser Idee verabschieden. Wir sind alle sehr traurig darüber.

Nachmittags gehen wir ins Mirembe Cottage, um unsere Heimatländer den Mädchen vorzustellen. Unser Team besteht aus fünf verschiedenen europäischen Ländern, so dass wir ihnen einiges über die Unterschiede erzählen können. Wir präsentieren nicht nur nackte Zahlen im Vergleich zu Uganda, wie z.B. die Bevölkerungsanzahl, Größe des Landes, sondern auch etwas zu besonderen Speisen, Begrüßungsformen und Eigenarten unserer Heimatländer. Etwas schockiert waren die Mädchen darüber, dass man in Frankreich Schnecken und Froschschenkel verspeist. Allerdings über die Art der Begrüßung mit allerlei Küsschen rechts und Küsschen links wurde herzlich gelacht. Dann durften die Kinder fragen, was z.B. Danke schön, Hallo, Guten Morgen, Ich habe Dich lieb und vieles mehr in den unterschiedlichen Sprachen heißt und wie dieses ausgesprochen wird. Im Anschluss zum Unterricht wurde noch das Paket aus Deutschland ausgepackt, welches zwischenzeitlich eingetroffen ist. Danach geht es gleich ins Children’s Home, um auch den dortigen Kindern eine Präsentation in etwas verkürzter Version unserer Heimatländer zu zeigen. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, uns und unsere Heimat einmal in dieser Form zu repräsentieren.

 

19.12.2017

Am Dienstag fahren wir in die Stadt zum Markt und kaufen Dank der vielen Geldspenden an Peace’s Hope e.V. Weihnachtsgeschenke für die so hart arbeitenden Betreuer/innen von Sonrise ein. Noch schnell ein Mittagessen in einem typisch ugandischen Restaurant, bevor es an die Arbeit geht. Wir können jede Menge Reis, Zucker, Salz, Öl, Seife sowie die gespendeten Kosmetikproben aus Deutschland in einzelne Tüten abpacken. Inzwischen sind auch die im November aus Deutschland versendeten Pakete angekommen, so dass diese noch auf die verschiedenen Heime aufgeteilt werden können. Nach der ganzen Packerei und Sortiererei geht es per Muzungo-Express ins Baby’s Home zum Verteilen der Spenden an die Betreuer/innen, bevor diese ihren wohlverdienten Jahresurlaub antreten. Was für eine Freude. Ganz lieben Dank an alle, die dies ermöglicht haben.

 
     
     

 

18.12.2017

Schon am frühen Morgen machen wir uns auf zur Baustelle des neuen Mirembe Cottage of Street Girls. Wir sind begeistert vom Fortschritt der Bauten. Das Wohngebäude ist nahezu fertiggestellt, die Schule kann auch bereits so in Betrieb genommen werden. Ein Brunnen ist installiert und es gibt sogar schon eine Kantinenküche, ein Gebäude für die Nähklasse, Toiletten für die Schule und auch eine neue Kirche ist im Bau. Es fehlen noch einige Arbeiten bis zum Umzug im August nächsten Jahres. Aber wir sind zuversichtlich, dass dieser Termin realisiert werden kann. In einem Klassenraum nimmt eine Sozialarbeiterin die Anmeldungen von Schülern durch deren Mütter entgegen. Sie können es alle kaum erwarten, dass die Schule startet.

Nach der Besichtigung helfen wir dem Farmer, den Mais zu ernten und ein wenig das Feld zu pflügen. Die Kinder aus der Nachbarschaft packen begeistert mit an, so dass die Arbeit schneller erledigt ist als gedacht. Zur Stärkung gibt es Jackfrucht, für die meisten des Teams eine bis dahin unbekannte Frucht.

Am Nachmittag fahren Heidi, Louise und Gabi mit Daniel und Derick nach Masese. Dem Slumviertel, aus welchem der überwiegende Teil der Mädchen des Mirembe Cottage of Street Girls stammt. Währenddessen ist der restliche Teil des Teams im Mirembe Cottage und spielt mit den Mädchen ein für Uganda typisches Ballspiel und nimmt an der allabendlichen Bibelstunde von Jjajja Buffy teil.

 

 

17.12.2017

Heute morgen gehen wir zum Sonrise Baby’s Home, um den Betreuerinnen beim Ankleiden der Kinder für die Sonntagsmesse zu helfen. Nach der Messe verbringen wir noch ein wenig Zeit mit den Kleinsten von Sonrise. Am Nachmittag fahren wir zu den nahegelegenen Kalagala-Wasserfällen. Ein wild-romantischer Ort, an welchem schon so mancher Heiratsantrag erfolgte.

 

16.12.2017

Heute vormittag helfen wir in der Küche des Sonrise Baby’s Home aus. Helder muss jede Menge Knoblauch schälen sowie Ingwer. Viele Baby’s haben eine Erkältung und bekommen einen Tee aus Ingwer, Knoblauch und Honig zur Linderung der Symptome. Aus eigener Erfahrung wissen wir inzwischen, dass dies eine äußerst effektive Medizin ist. Nach dem Essen gehen einige Teammitglieder mit den Baby’s ein wenig spazieren. Am Nachmittag heißt es die Weihnachtsgeschenke sortieren, mit Namen versehen, ggf. Batterien einsetzen sowie die inzwischen 8 von 10 Koffern sortieren, welche hauptsächlich mit Sachspenden gefüllt sind. Leider wartet Bea immer noch auf ihre Koffer.

 

15.12.2017

Erste Lektion für das gesamte Team. Auch ein noch so gut ausgearbeiteter Zeitplan ändert sich in Uganda ständig. Da der größte Teil der Gruppe ohne Gepäck angekommen ist, gehen wir am Vormittag zur Vorstellung des Teams in die drei Heime und am Nachmittag zum einkaufen des Nötigsten für die ersten Tage. Gott sei Dank hat Gabi einiges an Kleidung in Uganda, so dass zumindest die weiblichen Teilnehmer sich aus diesem Fundus einkleiden können. Auf dem ersten Foto seht Ihr Auntie Peace mit Tracy. Unsere Namensgeberin und gleichzeitig unsere zwei Models von unserem Logo.

 

14.12.2017

Nach einem langen Flug kommen wir übermüdet in Entebbe am frühen Morgen an. Der erste Schreck, das gesamte Gepäck von allen aus Düsseldorf angereisten Teammitgliedern ist nicht angekommen. Am Gepäckband treffen wir die letzten zwei Mitreisenden Heidi und Louise. Zwei Stunden benötigen wir, um alle Formulare wegen des Gepäcksverlusts auszufüllen, bevor wir dann endlich von den Mitarbeitern von Sonrise empfangen werden können. Sofort machen wir uns auf nach Kampala, um endlich mit den Weihnachtsgeschenkeeinkauf zu beginnen, bevor es dann am Abend weiter geht nach Jinja.

 

13.12.2017

Nach langer Vorbereitungszeit geht es endlich los. Fünf von uns – Helder, Matilde, Lynn, Beatriz und Gabi – reisen ab Düsseldorf. Noch schnell ein kleines Selfi, bevor es via Istanbul über Kigali nach Entebbe geht. In Istanbul treffen wir unsere sechste Mitreisende Silvia.

 

Autor Tagebuch:        Übersetzung ins Englische:
Gabi Haak Silvana Pölitz